LYRICS-League: Das sind die Viertelfinalisten (Jury-Urteil)
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LYRICS-League: Das sind die Viertelfinalisten (Jury-Urteil)

LYRICS-League: Das sind die Viertelfinalisten (Jury-Urteil)
Quelle:
Diese 8 Kandidaten kommen eine Runde weiter. Auch die dazugehörigen Jury-Urteile kannst du hier nachlesen.

Die Viertelfinalisten: 

[1] officialbelanga

Emanuel Ernst: Belanga bringt sehr schlüssige Reimketten, immer auf mehrere Silben gereimt und gut getimet. Seine Stimme ist mächtig und unique, die Temposwitches verheben. Das Ende des Parts kommt mir aber zu abrupt.

Elia Binelli: Man hört, dass er ordentlich Rap-Erfahrung mitbringt. Setzt den Flow absolut verständlich und on-point auf den Beat und spielt zusätzlich mit Wortspielen. Stark!

Yanik Stebler: Performt schon sehr stark mit einer ausdrucksstarken Stimme. Gute Battle-Punches, so wünsche ich mir das von einem IG Rapper.

[2] selimi.albion

Emanuel Ernst: Storytelling auf hohem Niveau. Selimi Albion schafft es mit seinem Text klare Bilder zu zeichnen und wählt den perfekten Beat als Teppich dafür. Für mich einer der besten Parts.

Elia Binelli: Endlich jemand, der noch Inhalt und Botschaft in seinen Text verpackt. Gleichzeitig schafft er es dem Gesagten durch seine Stimmfarbe noch mehr Emotionen zu verleihen.

Yanik Stebler: Mutiger Inhalt für so einen Wettbewerb. Mit so einem Part kann man allerdings die Technik nicht wirklich unter Beweis stellen, ausser das Pen-Game.

[3] 58enes

Emanuel Ernst: Sehr geile Stimme. Einstieg sehr krass. Mit der Zeit wird’s ein wenig eintönig und die Performance, sowie das lyricsche Niveau nimmt ab. Wenn er es schafft, seine Pace über einen ganzen Part zu halten, kann er ganz gross werden.

Elia Binelli: Er trotz nur so von Energie und Passion für seinen Part. Gegen Schluss verliert er sich allerdings ein wenig auf dem Beat.

Yanik Stebler: Hat Leidenschaft bei dem was er macht. Allerdings ist da rein technisch gesehen noch viel Luft nach oben.

[4] zento_730

Emanuel Ernst: Die schnellen Passagen sind ok aber nicht immer deutlich und nicht immer perfekt getimet. Ich find den Hookteil aber richtig geil. Für mich ein klarer Top-8-Anwärter.

Elia Binelli: Der Junge ist voller Energie und Motivation, das spürt man in jeder Zeile heraus. Er hat das Feeling für den Takt und in manchen Passagen flowt er schon wie ein Profi.

Yanik Stebler: Bisschen Overacted, bisschen zu jung für so viel Gun-Talk und viele Standart-Rhymes. Und auch hier leider wieder iritierender CH-Akzent.

[5] kausi49

Emanuel Ernst: Sehr stabil. Setzt Pausen sehr gut, ist mehrheitlich on Point und hat ein Gespür für den Beat. Würde gerne einen Part mit bisschen mehr Tiefgang von ihm hören, ist meiner Meinung nach aber klar einer der Favoriten.

Elia Binelli: Sehr starke Stimmfarbe mit ganz viel Energy und Delivery! Auch wenn sein Auftreten noch an viele Deutschrapper erinnert, bringt er das nötige Rap-Handwerk mit. Potenzial - iz da!

Yanik Stebler: Performt an und für sich nicht schlecht, allerdings ist der Akzent sehr störend. Die Inhalte hat man so oder so ähnlich im Deutsch-Rap schon 1000x gehört.

[6] cosi27_official

Emanuel Ernst: Cosi zeigt, dass er diverse Flows beherrscht, ich feier das. Seine Temposwitches beweisen, dass er was von Rap versteht. Leider bringt er Lines, die ich schon unendlich oft gehört habe, die vorhersehbar und einsilbig sind und mich ein wenig langweilen. Wenn er es schafft textlich besser zu werden hat der Junge Potential.

Elia Binelli: Experimentelle Flowvarationen einzubauen, braucht Mut. Er spielt mit dem Beat, doch an einigen Stellen hören sich die Flowwechseln noch zu gesucht an.

Yanik Stebler: Der Junge kann rappen und performt gut. Ein bis zwei weniger von den Standart-Rhymes und dann kommt das gut.

[7] dukat.34i

Emanuel Ernst: Dukat rappt klar, gut getimet aber ein wenig eintönig. Seine Lines haben Potential, er versteht es, Mehrsilber in Ketten aneinander zu reihen. Mir fehlt aber bei ihm das Überraschungsmoment. Ich habe das Gefühl, er kann noch mehr.

Elia Binelli: Er rappt definitiv sehr stabil und souverän. Würde mir aber noch mehr Kreativität in Inhalt und Stimmeinsatz wünschen.

Yanik Stebler: Stabiler Rap, das kann was werden. Hätte da aber gerne mehr gesehen und vor allem ihn auch beim performen gesehen.

[8] lc30_zh

Emanuel Ernst: Sehr geil gesetzte Pausen. LC30 ist anscheinend einer, der die Balls hat, mal etwas unkonventionelles zu machen. Feier ich. Wenn er sich noch mehr auf den Inhalt seiner Texte konzentriert und diesbezüglich noch mehr rausholt, kommt er weit.

Elia Binelli: Er setzt Breaks und nutzt seine Stimme als Instrument. Auch wenn noch nicht alles on Point sitzt, strebt er seinen ganz eigenen Flow an. Mutig!

Yanik Stebler: Kreativerer Flow als andere hier, allerdings hie und da dann zu undeutlich geflowt. Attitude am Anfang des Videos macht Bock.

Ausgeschieden sind: 

emes045

Elia Binelli: Erinnert an jeden zweiten Deutschrapper und bringt somit wenig Einzigartigkeit mit. Dennoch rappt er den Part souverän, aber unspektakulär auf den Beat.

Yanik Stebler: Dem nehme ich seine Inhalte ab, nice. Allerdings bezweifle ich auch hier wieder, ob das Hochdeutsch der richtige Weg ist. Ich kann mich auch irren, aber ich höre da einen starken CH-Akzent.

Emanuel Ernst: Klingt ganz gut und sehr stabil. Emes dürfte flowtechnisch noch mehr wagen und lyrisch gerne deeper gehen. Macht er das, geht was.

9sin9sin9

Yanik Stebler: Sehr schwacher Anfangs-Punch. Gegen Ende hat er aber das Ruder nochmals rumgerissen. Mir gefällt seine bissige Attitude.

Elia Binelli: Er wagt abwechslungsreiche Flowvarationen, hierfür braucht man definitiv Gespür für Takt und Beat. Inhaltlich leider nichts besonderes.

Emanuel Ernst: Sehr geile Flow-Breaks, 9sin weiss, wie er seine Stimme auf dem Beat bestens zur Geltung bringt. Wenn er es schafft, sich textlich zu verbessern und sich noch mehr darauf fokussiert Abwechslung in seine Parts zu bringen, würde ich mir auch gerne einen Song von ihm geben.

donsam46

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Elia Binelli: Seine Qualifikationsrunde war besser. Auch wenn er mit einer catchenden und sympathischen Delivery heraussticht, mag die Opener-Line und die Gesangspassage diesmal wenig überzeugen.

Emanuel Ernst: Dieser Junge hat Potential, er hat eine spezielle Präsenz. Leider schöpft er in meinen Augen noch nicht aus dem vollen und verschluckt immer wieder einzelne Silben. Wenn er das in den Griff bekommt, gehört er für mich in die Top-8.

mkaymusicoffical

Yanik Stebler: Tempo ist nicht immer alles. Hier ist mir nichts hängen geblieben. Der monotone Flow killt die Möglichkeit eine der Punches ins Gedächtnis zu hämmern.

Elia Binelli: Er hat den Flow, aber keine Delivery. Zum Rap gehört beides dazu. Wenn er an Aussprache und Auftreten arbeitet, ist definitiv Potenzial vorhanden.

Emanuel Ernst: Mkay ist mehrheitlich on Point und das bei einem anspruchsvollen Tempo. Doubletime ist Übungssache, da hat er wohl ziemlich Zeit investiert, für mich werden solche Parts aber schnell langweilig und deshalb empfehle ich, dass er sich mehr auf seinen Flow, auf Intonation und Melodien konzentriert um mit weniger Worten und Tempo mehr zu catchen.

__emorey__

Yanik Stebler: Wirkt noch etwas unsicher und textlich ist das nichts Neues. Den Beat finde ich auch ungünstig gewählt.

Elia Binelli: Leider gibt er viel zu wenig Kraft in die Stimme. Auch wenn der Flow eigentlich ordentlich über das Instrumental fliesst, fehlt es an seiner Stimme noch an Wiedererkennungswert.

Emanuel Ernst: Emorey hat ein gutes Timing, leider sind die Lines aber noch zu vorhersehbar und er sollte an seiner Atemtechnik arbeiten, um Punchlines klarer rüberzubringen.

titan4665

Yanik Stebler: Er hat das Battle-Rap-Konzept auf jeden Fall verstanden. Allerdings sind da noch einige Flow- beziehungsweise Atmungsfehler drin.

Elia Binelli: Seine Qualifikationsrunde war besser, die erste Line konnte nicht überzeugen. Ebenfalls haben sich 1-2 kleine Flowfehler eingeschlichen.

Emanuel Ernst: Titan hat die Dramaturgie seiner Zeilen weise definiert und schliesst mit guter Punchline. Schade, dass er Silben verschluckt und nicht immer punktgenau flowt. Ich empfehle ihm mehr Pausen zu setzen, Worte wegzulassen, dann kann was aus ihm werden.

12amar00

Yanik Stebler: Leider gar kein Alleinstellungsmerkmal. Von diesem Part ist mir nichts hängen geblieben. Die Stimme ist auch noch zu schwach.

Elia Binelli: Er kann definitiv besser performen, als hier gezeigt. Auch wenn er ein guter Rapper ist, sind Lines noch zu belanglos und austauschbar.

Emanuel Ernst: Amar steigt sehr vielversprechend in seinen Part ein, nur kann er auf Dauer das Niveau nicht halten. Hier stört mich der Temposwitch und ich empfehle, dass er seiner rauen Stimme mehr Platz gibt, dann kommts richtig gut.

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