So kam John Darra zu seinem The Game-Feature
Thursday
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June
2022

Interview

So kam John Darra zu seinem The Game-Feature

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2022

Interview

So kam John Darra zu seinem The Game-Feature

Luca Mosberger
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So kam John Darra zu seinem The Game-Feature
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John Darra ist ein beständiger Name im Genfer Streetrap. Im Interview zu seinem neuen Album sprach er mit uns über seinen Song mit US-Rapper The Game, seine Freundschaft zur Sektion Züri und sein aussergewöhnliches Promo-Game.

John Darra, geboren als Sandro De Giorgi, hat italienische Wurzeln und wuchs in Genf auf. Auf seinem neusten Album «Squadra» verbindet der Rapper Fussball-Champion-Ästhetik mit Mafia-Stories und featuret Rapper aus den verschiedensten Sprachregionen. In der Squadra, also der Mannschaft, finden sich neben The Game und drei Viertel der Sektion Züri auch Trippy Adi, C.le.S und viele mehr.

Auf deinem Album dreht sich alles um die «John Darra-Saga». Was bedeutet dieser Begriff? 

Das Wort «Saga» benutze ich als Wiederkennungsmerkmal.  Dahinter stecken alle meine Projekte und ihre einzelnen Episoden. Die «Darra-Saga» ist meine Welt, meine Musik.

Wie kamst du zum Feature mit The Game?

Durch meinen Manager. Er war mit ihm auf Instagram im Austausch, und so kam es dann zur Zusammenarbeit.

Wie gestaltete sich die Zusammenarbeit mit The Game?

Zuerst hatte ich nur Kontakt mit dem Manager und danach mit dem Sound Engineer von The Game. Dieser meinte danach, ich solle ihm bei Gelegenheit ein paar Beats für ein eventuelles Feature senden. Ich war in den Ferien in Lecce und wollte das erledigen, sobald ich zurück in der Schweiz bin, da dort das Wifi nicht gerade hervorragend war. Als ich zurück kam und das Wifi für einmal funktionierte, hatte ich eine Voice-Nachricht von The Game, in der er sagte: «Hey Bro, I’m in the studio right now and i don’t have your beat!» Ich habe sofort meinem Producer DM3 gesagt, er solle den Beat senden, aber er glaubte mir nicht, bis ich ihm die Voice Message weitergeleitet habe. Danach hat er den Beat geschickt und extra noch einen kleinen Beat Switch am Anfang von The Game’s Part eingebaut, damit er wirklich schreiben musste (lacht). Nur einen Tag später hatten wir schon seinen Part, unglaublich!

Ebenfalls gefeaturet hast du die Jungs von der Sektion Züri.  Wie kam diese Connection zustande?

Mit Hero hatte ich schon Kontakt bevor ich die Jungs von der Sektion kennenlernte.  Als wir dann zusammen im Studio waren und DM3 diesen Beat herzauberte, hatte Jordan direkt schon die Hook bereit. Hero hat danach den ersten Part gekillt und Drini am Schluss einen meiner Lieblings-Verses vom ganzen Album hinzugefügt. Ich liebe die Energie und die Spontanität dieser Session. Die Jungs sind mit voller Leidenschaft dabei, ich hatte selten so ein gutes Feeling nach dem Aufnehmen. Auch Ihre Motivation und Hilfe war unglaublich, nur Liebe für meine Bossis aus der Sektion!

Nach Xen und Sektion Züri, hast du schon ein nächstes Feature aus der Deutschschweiz im Auge?

Ich habe da schon ein paar Namen im Kopf, aber es ist bisher noch nichts Konkretes in Arbeit. 

Dir ist es sehr wichtig, alle Regionen und Sprachen auf deinen Projekten zu vereinen. Warum?

Ich habe mich immer in einer multikulturellen Umgebung wohlgefühlt, sowohl als ich in der Westschweiz war, wie auch hier in Zürich. Ich liebe es, diese sprachliche Diversität in meinen Alben zu haben.

Was ist Made Man Records und was ist deine Beziehung zum The O's Circle?

Made Man Records ist unser Label mit DM3. Die O’s Circle-Zusammenarbeit entstand durch meine langjährige Freundschaft zu meinem Manager Biko, der zur Familie gehört und auch alles für mich im Background regelt. 

Auf deinem Album verbindest du Mafia-Skits mit Fussballheft-Ästhetik und Streetrap. Wie passt das zusammen? 

Ich habe meine zwei grössten Leidenschaften, Fussball und Rap, fusioniert. Da ich auch ein sehr leidenschaftlicher Leser der Geschichten der Mafia bin, wollte ich das aufgreifen, um die dunkle Seite in meiner Musik, wie auch im Fussball, hervorzuheben.

Dein Album lässt sich in einem Bundle gemeinsam mit einem Panini-Heft erwerben, in welches man sich alle Mitwirkende des Albums kleben kann. Wie kam es zu dieser speziellen Promoaktion?

Ich wollte etwas Aussergewöhnliches machen und kam in der Mitte des Albumprozesses auf diese Idee. So etwas Einzigartiges hat es meines Wissens noch nie gegeben. Am Ende sind nun ganze 11 Künstler auf dem Album, es musste also fast schon so kommen (lacht). Deshalb haben wir auch diese Mannschaftsformation-Graphik mit dabei. 

Kannst du uns schon etwas über dein nächstes Projekt verraten, welches ebenfalls dieses Jahr noch erscheinen soll?

Wir arbeiten momentan bereits schon am nächsten Album. Wenn alles gut verläuft, wird es gegen Ende dieses Jahres erscheinen.

Willst du ein solches Panini-Heft inklusive Album von John Darra gewinnen? Dann check unsere Instagram-Story!

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