



Ein Jahr voller Meilensteine für die Zwei. «Frauenfeld war wie eine Kirsche auf der Torte» , erzählt DVW. Stolz, auf was sie gemeinsam erreicht haben, merkt man beiden sofort an: «Ich bin stolz, dass du es durchgezogen hast.»
Doch die beiden reflektieren auch über ihren Weg, DVW meint: «Ich sage immer, ich bin sehr gut, was Rap anbelangt, aber nicht allzu musikalisch begabt. Ich kann mit Wörtern spielen, habe eine angenehme Stimme, aber weder Adlibs noch Melodisches sind meine Stärken. Das durfte ich durch meinen Bruder lernen.»
Und auch Kritik hat seinen Platz, so NAIJA03: «Ich musste lernen ein bisschen mit Kritik umzugehen – ich bin nicht so kritikfähig. DVW musste mir immer wieder sagen: Bruder, scheiss drauf.»
Nach einem vollen Jahr mit Releases, Shows und dem Frauenfeld-Debüt gönnen sich die beiden nun eine kleine Verschnaufpause. «Ich mache das jetzt auch schon länger. Ich habe meinen Peak erreicht. Ich glaube, ich weiss nicht, ob es nochmal so gut kommt wie jetzt.»
Der Einsatz war enorm: «Ich habe viel investiert, viel Nerven, viel zu viel Effort. Würde ich so viel Effort in meinen Job investieren, wäre ich reich.»
Mit ihrem Style, ihrer Ehrlichkeit und ihrem Flow haben NAIJA03 & DVW die Schweizer Szene in den letzten Jahren aufgemischt – jetzt auch offiziell durch die Swiss Music Award Nominierung als Best Breaking Act 2026 bestätigt. Authentisch, reflektiert und nahbar – die beiden zeigen, wie man Erfolg, Musik und Community liebevoll unter einen Hut bringt.
«Bleibt gespannt», sagen sie zum Schluss – und wir können es kaum erwarten zu sehen, was als Nächstes kommt.