Ghost Festival: Ein Festival, das gar nicht stattfindet
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2021

Solidaritätsaktion für Schweizer Musiker

Ghost Festival: Ein Festival, das gar nicht stattfindet

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Solidaritätsaktion für Schweizer Musiker

Ghost Festival: Ein Festival, das gar nicht stattfindet

Ghost Festival: Ein Festival, das gar nicht stattfindet
Quelle:
ghost-festival.ch
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300 Schweizer Acts, darunter Rap-Grössen wie Lo & Leduc, Xen und LUUK. Das Ghost Festival ist das grösste Festival, das es in der Schweiz je gegeben hat. Der «Haken», das Festival ist kein wirkliches Festival.

Am 27. und 28. Februar ist es soweit, das grösste Musikfestival in der Geschichte der Schweiz, das Ghost Festival steht auf dem Plan. Oder eben nicht. Denn das Ghost Festival ist kein Event im klassischen Sinn, viel mehr ist es eine Solidaritätsaktion für die Schweizer Musikschaffenden.

Der Grund für dieses Nicht-Festival? Der Kultursektor leidet immer noch überdurchschnittlich unter der Pandemie. Live-Shows, nicht nur im eher kleinen Musikmarkt Schweiz mit die wichtigste Einnahmequelle eines Musikers, fallen weg, Streaming bedeutet für die meisten Artists nur ein Tropfen auf den heissen Stein und staatliche Unterstützung scheint in Pandemiezeiten Mangelware zu sein.

Quelle: ghost-festival.ch

Deshalb springt der Ghost Club ein. Mit dem Ghost Festival stampfen sie ein Festival aus dem Boden, das organisiert ist wie ein echtes, nur die üblichen Inhalte fehlen. Bedeutet auch, dass normale Tickets verkauft werden, deren Erlöse zu 100% an die Musikschaffenden gehen. Tickets, um u.a. Chlyklass, Tommy Vercetti, Luuk oder EAZ zu unterstützen gibt es hier zu kaufen. Dabei wird wie bei einem normalen Festival zwischen Ein- und Mehrtagespässen unterschieden. Im Gegensatz zu einem OAF oder Royal Arena sind die Eintagespässe im Verhältnis günstiger. Einen solchen gibt's für 20.-, während ein Zweitagespass 50.- kostet. Als Gegenleistung gibt's neben den nicht vorhandenen Auftritten auf Wunsch ein Festivalbändeli, um das Openair-Jahr 2021 gebührend einzuläuten.

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