Die nächste Generation: Diese Rapper-Kids versuchen selbst Musikkarriere zu machen
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2021

Elijah Malik, King Combs, Cory Gunz

Die nächste Generation: Diese Rapper-Kids versuchen selbst Musikkarriere zu machen

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2021

Elijah Malik, King Combs, Cory Gunz

Die nächste Generation: Diese Rapper-Kids versuchen selbst Musikkarriere zu machen

Yannick Jauch
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Die nächste Generation: Diese Rapper-Kids versuchen selbst Musikkarriere zu machen
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Das Aufwachsen als Sohn oder Tochter eines Stars ist nicht einfach, natürlich, man hat alles, trotzdem wird man ständig nur als das Kind des berühmten und erfolgreichen Elternteils abgestempelt.

Obwohl man ständig am Erfolg des Rapper-Vaters gemessen wird, versuchen die Sprösslinge der Rap-Stars immer wieder aus deren Schatten zu treten, manchmal mehr, manchmal weniger erfolgreich. Elijah Malik ist einer von denen und steht noch ganz am Anfang, doch die Fussstapfen, in die er hineintreten will, haben in etwa Shaquille Oneals Schuhgrösse (Grösse 60!). Sein Vater ist kein Geringerer als Deutschrap-Legende Samy Deluxe.

[1] Elijah Malik

Samy Deluxe widmete ihm bereits mehrere Songs (u.a. «Superheld» oder «Doppelt VIP»). Erst kürzlich releaste der 20-Jährige aber gemeinsam mit dem Producer-Duo The Kii und dem Rapper Kyle Bent eine eigene Single und versucht nach einigen Solo-Tracks die nächsten Schritte seiner noch jungen Karriere zu gehen. Mit dem lyrischen Sound seines Vaters hat «Xmen», wie der neue Track heisst, aber nur wenig zu tun. Denn Malilk, der getrennt von seinem Vater in den USA aufgewachsen ist und dort noch heute lebt, bringt moody-gepitchten und verzerrten Rap und ein Gespür für eingängige Melodien mit.

[2] King Combs

Einen noch grösseren Schatten wirft der Vater von King Combs: Rap-Mogul Diddy. An den Bekanntheitsgrad seines Vaters kommt er natürlich noch längst nicht ran, trotzdem stellte er erst kürzlich klar, dass er es mit dem Rap-Ding ernst meint: «This isn't a hobby because of who my dad is, this is my passion.» Dass Rap für den 22-jährigen mehr ist als ein Hobby, zeigt seine Diskographie. 2018 schnappte er sich Chris Brown für den Track «Love You Better», seinen bisher erfolgreichsten Song als Lead-Artist. Der Song wurde bis heute immerhin 11 Millionen Mal gestreamt. Noch erfolgreicher war nur sein letztjähriger Track mit Pop Smoke. «Diana» schaffte es auf das posthume Multiplatin-Album «Shoot For The Stars Aim For The Moon».

Unter dem Namen Quincy releast übrigens noch ein zweiter Sohn von Sean Combs Musik:

[3] Cory Gunz

Cory ist der Sohn von Peter Gunz, bekannt als ein Teil des Duos Lord Tariq & Peter Gunz, das in den 90ern den Hit «Déja Vu (Uptown Baby)» releaste. An Hits war aber auch Cory Gunz beteiligt. So war er beispielsweise 2011 als Feature auf Lil Waynes «6 foot 7 foot» zu hören. 10 Jahre später ist Cory aber weit entfernt vom nächsten grossen Erfolg. Seit er 2012 wegen unerlaubten Waffenbesitzes in den Knast wanderte, erschien zwar 2014 noch der Young Money-Sampler «Young Money: Rise of an Empire», auf dem er vertreten war. Seither verschwand er mehr und mehr in der Versenkung. Vor gut einem Monat erschien allerdings mit «Different» eine neue Single. Diese wurde immer noch unter dem einstigen Erfolgslabel Young Money und auf Lil Waynes YouTube-Kanal.

[4] Jaden & Willow Smith

Die erfolgreichsten Rap-Nachkommen, die sich selbst an Rap versuch(t)en, hat wahrscheinlich Will Smith in die Welt gesetzt. Jaden ging seine ersten Rap-Schritte als 12-Jähriger und ging gleich durch die Decke. Für das Remake von «Karate Kid», in dem der Sohn des Fresh Prince mitspielte, nahm er gemeinsam mit Justin Bieber den Song «Never Say Never» auf, der heute über eine Milliarde Aufrufe auf YouTube zählt. Auch seine Schwester Willow hatte ihren Durchbruch im Jahr 2010. Ihre Single «Whip My Hair» liess weltweit Mädchen ihre Zöpfe schwingen.

Heute haben sich beide musikalisch ein wenig von Rap entfernt. Willow releaste zuletzt ein Indie-Punk-Album. Jaden wird immer experimenteller und mixt melancholische Strandsonnenuntergang-Sounds für tiefgründige Miami-Teens mit straightem Boom bap.

[5] Chris Rivers

Nicht so ganz an die Spitze hat es der Sohn von Big Pun geschafft. Chris Rivers, der auch schon unter dem Künstlernamen Baby Pun gerappt hat, hat zwar schon mit dem Wu Tang Clan oder Vinnie Paz Musik gemacht, so ganz an die Erfolge des Vaters kommt er nicht an. Das, obwohl der Style lange ziemlich ähnlich gewesen sein soll.

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