Die prominentesten One-Hit-Wonder
Thursday
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September
2019

Nach Riesen-Hit: Lil Tecca tritt zurück

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2019

Nach Riesen-Hit: Lil Tecca tritt zurück

Die prominentesten One-Hit-Wonder

Die prominentesten One-Hit-Wonder
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Rapper kommen und gehen. Gerade wer mit einem Hit in eine noch junge Karriere startet, hat einen schweren Stand. Erwartungshaltungen steigen ins Unermessliche, obwohl die Erfahrung im Musik-Business noch fehlt. Wir gehen zurück in der Zeit und lassen die Karrieren einiger One-Hit-Wonder Revue passieren.

Lil Tecca liefert mit «Ran$om» seinen Breakthrough-Hit und stürmt mit gerade einmal 16 Jahren die Billboard-Charts. Nach seinem gefeierten Debüt findet die Internet-Sensation «Lil Tecca» wohl ein jähes Ende, denn der Newcomer will bereits in den Ruhestand. «Could care less bout sum $$ if im not happy», «I love y’all but this shit won’t b continuing as long as y’all thought» und «there’s like 30 other rappers that sound just like me y’all will b good»: Mit diesen Worten kündigt er seinen kommenden Rap-Ruhestand an.

Damit reiht sich der bebrillte Nerd in die lange, lange Liste der One-Hit-Wonder ein. Es befinden sich viele Musiker in dieser Aufzählung, allerdings haben sich die wenigsten davon freiwillig dazu entschieden, nach nur einem Hit in der Versenkung zu verschwinden. Hier einige der prominentesten Fälle.

[1] Desiigner

Der Witz, dass Desiigner eigentlich gar kein Englisch sprechen kann, war ziemlich schnell ausgelutscht. Dabei standen bei Desiigner die Zeichen von Anfang an auf Erfolg: Mit «Panda» lieferte er 2016 einen Anwärter auf die «Single of the year», «Timmy Turner» war der nächste Hit, Label-Deal bei Kanye und Feature auf dem gefeierten «Life of Pablo». Zusätzlich wurde die Blockbuster-Single «Champions» von Kanye, Gucci Mane, Quavo, 2 Chainz und Travis Scott vom aufstrebenden Brooklyn-Mumbler be-adlibt. Heute schafft er es, trotz hochkarätigen Features, nicht mehr auf die Bildfläche der schnelllebigen HipHop-Szene.

[2] Luniz

Das Duo aus Oakland wird der breiten Masse wohl für immer nur in Zusammenhang mit «I Got 5 On It» ein Begriff bleiben. Zwar releasen Yukmouth und Numskull seit über 20 in mehr oder weniger regelmässigen Abständen Alben und Mixtapes, ein vergleichbarer Erfolg wie ihr Breakthrough-Hit wurde aber nie erreicht. Nicht, dass sie es nicht versucht hätten: Erst vor Kurzem ist mit «I Got 5 On Us» der letzte Verschnitt von «I Got 5 On It» erschienen. Aber die Streaming-Zahlen zeigen, dass diese Kuh langsam aber sicher gemolken ist.

[3] Tumen

Tumen galt 2006 als eine der grössten Nachwuchshoffnungen im Game. Sogar die 20 Minuten und der Blick berichteten über die gerade einmal vierzehnjährige Rap-Sensation. Allerdings verschwand der Newcomer einige Jahre später direkt nach seinem Debütalbum «Futurama» wieder von der Bildfläche – trotz Eko Fresh-Feature und tatkräftiger Unterstützung von Gleismusic.

[4] Soulja Boy

Throwback in eine Zeit, in welcher mit den weissen Shirts in Übergrösse beim Gehen gleich der Boden gewischt worden ist. Soulja Boy erfindet gerade den Crank-That-Dancemove und die Jugend dreht durch. Von Single zu Single und Album zu Album schwindet kurz darauf die Relevanz. Heute hält sich Drako mit gefälschten Elektronikartikeln und extravagantem Internet-Auftritt über Wasser. Nur die Musik schafft es, trotz übermässigem Output, nicht zu überzeugen – oder wann hast du das letzte Mal einen Soulja Boy Song gehört?

[5] Larry F

Bei Larry F ist der Erfolg nicht so rasant gekommen und verschwunden wie bei anderen Kandidaten in der Liste. Die Klickzahlen waren bei Larry F immer stabil. Ein vergleichbarer Hit wie «Ufojugend» ist aber bis heute nicht erschienen. Mal schauen, was von Larry noch kommt, schliesslich hat ihn die Rap-Schweiz seit einigen Monaten wieder zurück.

Hier kannst du dir Larrys Comeback-Single «Polarbär» anhören.
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