Xellen7 remixt internationalen Drill-Hit
Tuesday
,
3
.
March
2021

«Bando Diaries»

Xellen7 remixt internationalen Drill-Hit

Tuesday
,
16
.
March
2021

«Bando Diaries»

Xellen7 remixt internationalen Drill-Hit

Xellen7 remixt internationalen Drill-Hit
Quelle:
Drill auf Schweizerdeutsch – Xellen7 zeigt, dass der UK-Film authentisch übersetzt werden kann.

Vor gut einem halben Jahr releaste der britische Rapper Dutchavelli, den man unter anderem durch Kollabos mit 187-Member Gzuz kennt, den Remix zu seinem Drill-Song «Bando Diaries». Darauf zeigte er, dass das Drill-Movement mehr ist als nur eine Bewegung in den UK. Auf dem Remix vertreten waren Noizy aus Albanien, OneFour aus Australien, Kekra aus Frankreich und DIVINE aus Indien.

Was darauf offensichtlich fehlte, war ein Schweizer Artist. Und das obwohl Drill auch in der Schweiz schon längstens angekommen ist, das zeigten in jüngerer Vergangenheit Artists wie Dawill & DaHated, aber auch Street-Rapper wie SIRODOGGYD und kürzlich auch MC Hero und das Sektion Züri-Camp mit ihrer «Drillsession», um nur wenige Beispiele zu nennen.

Mehr zu MC Heros Kontroverse um seine Chart-Platzierung findest du hier:

[artikel=1]

Die Lücke auf dem erwähnten Dutchavelli-Track schliesst nun aber ein anderer: der selbsternannte Aussenseiter Xellen7. Dieser releaste am Wochenende seinen Track «Bando Diaries Swiss Remix» und sammelte in wenigen Tagen und, gemäss eigener Aussage, ohne die Szene schon stabile 7500 Views auf YouTube und über 5000 Streams auf Spotify. Das ist nicht unverdient, denn der Zürcher, der bisher zwar für ein modernes Streetrap-Soundbild aber nicht unbedingt Drillsound bekannt war, übersetzt nicht einfach nur Dutchavellis Prinzip ins Schweizerdeutsche. Viel mehr gibt er dem Track seine eigene, noch rohere Note. Das Video ist hart, Sturmmasken, Kickboxer, Geldhaufen und Drogen vermitteln einen düsteren, bedrohlichen Vibe und die Bars, in denen er diese Themen aufgreift sind nicht weniger kompromisslos: «Bi nöd mit de Szene befründet, doch chan mir das leiste/ und red nöd vo Rap, wenn ich säge, ich verdiene am meiste».

Artikel kommentieren

Artikel kommentieren

Weitere Artikel

mehr anzeigen
No items found.