Rokator vor der Kamera gesichtet: Gibt es bald neuen Output der CH-Rap-Legende?
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SRF Virus Doku mit unerwartetem Gast

Rokator vor der Kamera gesichtet: Gibt es bald neuen Output der CH-Rap-Legende?

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SRF Virus Doku mit unerwartetem Gast

Rokator vor der Kamera gesichtet: Gibt es bald neuen Output der CH-Rap-Legende?

Yanitt Thoma
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Rokator vor der Kamera gesichtet: Gibt es bald neuen Output der CH-Rap-Legende?
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Nach 18 Jahren musikalischer und medialer Abstinenz gibt es im Trailer zur kommenden SRF Virus Doku «Uftakt» endlich wieder ein Lebenszeichen des fast schon verschollen geglaubten Rokators.

Die alten Hasen kennen ihn mit Sicherheit alle. Aber auch die jüngere Generation kommt kaum an Rokator vorbei, vorausgesetzt sie setzt sich ein wenig mit der Kulturgeschichte unseres geliebten Mundart-Raps auseinander. Durchforstet man jedoch das Internet, findet man neben der musikalischen Legacy, welche sich auch eher kurz hält, herzlich wenig über den Mythos rund um den Oibel Troibel-Member. So kommt es, dass ihn viele Fans zwar durch seine Musik kennen, jedoch noch nie zu sehen bekommen haben. Dementsprechend gross ist die Freude, dass sich Rokator mal wieder blicken lässt.

Dabei wurde Rookie, wie er sich zu jener Zeit noch nannte, bereits im Teenie-Alter von MC Poet in die HipHop-Szene eingeführt. 1998 erschien dann auch schon seine erste 12" Vinyl-Platte, auf welcher die beiden Tracks «Chriegsspiil», produziert von niemand geringerem als Lexx von Bligg'n'Lexx, sowie «Höll uf Erdä», produziert von Stadt-Zürcher HipHop Pionier SternEis, zu hören waren. Noch im selben Jahr performte der junge Rookie an der Zürcher Slangnacht und sammelte seine ersten Bühnen-Erfahrungen.

Zwei Jahre später erschien, zusammen mit dem Zürcher Rapper Samurai, der Feature-Track «Supermega», welcher schnell zu einem CH-Rap Classic avanciert ist. Zeilen wie «Ich ha scho früehner eis Hosebei dobe gha, ja irgendwo mussi ja min gottverdammte Hode ha», haben sich bis heute ins Kollektiv-Gedächtnis der Schweizer Rap-Szene eingebrannt. Im darauffolgenden Jahr veröffentlichte Rokator sein erstes und bisher einziges Solo-Album mit dem Titel «Frög nöd so gschissä». Nochmal ein Jahr später, im Jahr 2002 erschien das Kollabo-Album der aus Rokator, Samurai, SternEis und DJ Freaza bestehenden Oibel Troibel-Crew, bevor es für etliche Jahre ruhig wurde rund um den begnadeten Emcee. Wo er bis heute geblieben ist? Das wusste keiner so genau.

Nun aber, gute 18 Jahre später, kündigt SRF Virus zum 30-jährigen Jubiläum der Mundart-Rap-History die mehrteilige Doku-Reihe «Uftakt» an, in deren Teaser neben etlichen weiteren CH-Rap-Legenden auch Rokator zu Wort kommt. Darin erzählt er, dass er es durchaus feiern würde, wieder mal etwas zu droppen. Erwartet uns etwa bald neuer musikalischer Output des schon fast verschollen geglaubten OG's? Es bleibt abzuwarten. Supporten würden es nicht nur wir, sondern auch deine Lieblingsrapper!

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