Praktische Tipps zur Produktion von Hip-Hop Beats
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February
2021

Rap-Songs vom Anfang bis zum Ende

Praktische Tipps zur Produktion von Hip-Hop Beats

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Rap-Songs vom Anfang bis zum Ende

Praktische Tipps zur Produktion von Hip-Hop Beats

Praktische Tipps zur Produktion von Hip-Hop Beats
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Viele Freunde des rhythmischen Sprechgesangs möchten sich nicht damit begnügen, sich von den Größen der Branche wie Eminem, Bushido, Jay-Z und 50Cent inspirieren zu lassen. Sie möchten selbst guten HipHop kreieren, was durch den technologischen Fortschritt so einfach wie nie ist. Einige Dinge gibt es natürlich immer noch zu beachten. Wir helfen dir über die Startschwierigkeiten beim Samplen und Co. hinweg.

Was ist richtige Software?

Für die Produktion benötigen Rapper hochwertige Hardware. Doch gibt es auch hier viele Optionen, um viel Geld zu sparen. Vor allem zwei Mikrofone bieten sich für die Proben an: dynamische Mikrofone und Kondensatormikrofone. Zwar haben beide Modelle ihre Vor- und Nachteile. Generell eignen sich Kondensationsmikrofone aber besser für das Tonstudio, weil sie ein komplexeres Klangbild erzeugen und mehr Details aufnehmen. Vor Publikum empfiehlt sich hingegen das dynamische Mikrofon, weil es robuster und weniger anfällig für störende Hintergrundgeräusche, die ungeliebten Feedbacks, ist. 

Ein Kompressor sorgt wiederum für Stabilität und greift regulierend in den Song ein, indem er zu laute und leise Stellen ausgleicht. Die ungeliebten Zischlaute können durch den Effekt De-Esser leiser gestellt werden. Mit der richtigen Digital Audio Workstation (DAW) werden die Klänge erzeugt. Dabei sollte das Gerät nicht nur an sich leistungsfähig sein, sondern auch über hochwertige Treiber verfügen, die ebenfalls eine starke Auswirkung auf die Musikqualität haben.

Eine SoundLibrary aufbauen

Damit die Zuhörer richtig mitgehen können, brauchensie kräftige und energiegeladene Drums. Folgende Anbieter bieten für das ersteeine hochwertige Auswahl an Drums:

●    https://hiphopdrumsamples.com/

●     http://www.loopbased.com

●     http://www.mvploops.com/

●     http://www.modernproducers.com

●     http://www.loopbased.com

Die Sample-Auflösung sollte bei 24 Bits liegen, wobei 32 Bits noch besser sind. Den Arbeitsaufwand könnt ihr durch eine Ordner-Struktur nach Cymbals, Hihats, Snare und Kick verkürzen. Das gewisse Etwas wiederum zaubern Field-Recorder herbei, mit denen ihr nicht nur die besten Songs aufnehmen könnt, sondern diese auch optimieren und mit Spezialeffekten versehen könnt.

Takt, Tempo,Rhythmus und Groove

Beim Hip-Hop ist der Rhythmus der Ersatz für die Melodie, das hat er mit dem Rap gemeinsam. Der Rhythmus kann also gar nicht gut genug sein, denn er ist die Seele des HipHops, er entscheidet über den Grad dessen, wie Zuhörer und Fans vom Song mitgerissen werden. Ein Metronom hilft beim Einüben des Rhythmus, damit er schließlich richtig sitzt.

In der Praxis hat es sich bewährt, die Geschwindigkeit zunächst zum Beispiel auf zwei Drittel zu reduzieren. Dies hilft dabei, ein Gefühl für die jeweilige Besonderheit des Rhythmus zu erlangen. Wenn dem Rapper auch der Rhythmus auf voller Geschwindigkeit in Fleisch und Blut übergegangen ist, ist dies ein Zeichen dafür, dass du das Taktgefühl beherrschst.

Genau so wichtig: HipHop ist Inspiration und auch der Inhalt des Songs entscheidet darüber, welche Bilder dem Zuhörer beim Zuhören durch den Kopf schwirren. Überhaupt sind Bilder das Stichwort, auf das es ankommt. Eine einprägsame bildhafte Sprache wird von jedem verstanden und transportiert Emotionen. Eine einfache und klare Syntax sorgt für die nötige Geschwindigkeit beim Sprechgesang und ist die Gewähr dafür, dass sich beim Zuhören keine Knoten im Kopf bilden. Der Text sollte bestmöglich dabei unterstützen, den vielbeschworenen Flow anzustreben und damit die Verbindung zwischen Künstler und Publikum herzustellen.

Die Melodie selbst komponieren oder besser samplen?

Zwar wird das Thema Urheberrechtsverletzung in der Gesellschaft mit wachsender Sensibilität beobachtet. Die ständigen Plagiatsaffären von Personen des öffentlichen Lebens zeugen davon. Dennoch lebt der HipHop seit seiner Gründung von seinen Samples, sodass auf diesem Feld eine gewisse Toleranz vorherrscht, die in anderen gesellschaftlichen Bereichen so nicht mehr existiert. Kopien sind also beim HipHop nicht per se verrufen, denn durch die Integration der Ideen anderer in einen neuen Kontext wird dennoch mit dem Sample eine kreative Eigenleistung und damit etwas Neues hergestellt.

Effekte und Equalizing

Die Elemente stehen nun und sind nach euren Maßstäben eingespielt. Nun geht es um das richtige Mixen. Hierzu werden Kick und Bass zentral aufgestellt, während andere Elemente daneben aufgestellt werden, was dem Beat eine präsentere Note verteilt. Halls flössen den Elementen neue Energien ein, wären aber beim Kick und Bass kontraproduktiv. Ein aktueller Trend ist derzeit die Verwendung von Sub-Bässen, was der Musik einen speziellen Drive verleihen soll.

Last but not least – das Arrangement

Wenn der Song steht, wird er mit dem Arrangement abgeschlossen. Hierbei empfiehlt es sich, eine Spannung aufzubauen, die bis zum Refrain anhält. Mit dem Refrain kommt es dann zum Ausbruch, zum alles und jeden mitreißenden Höhepunkt des Stückes.

Beim Arrangement bedeutet weniger mehr, denn es hat sich gezeigt, dass diemeisten Zuhörer nicht mehr als drei neue Elemente in einem Song verarbeitenkönnen. Zudem könnte eine zu komplexe Struktur auch die Sänger überfordern,sodass diese zum Beispiel die Vocals nicht mehr richtig treffen. Konzentrierteuch auf das Wesentliche und legt hier eure Energie rein!

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