Lo und Leduc solidarisieren sich mit Schweizer Pflegekräften
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Lo und Leduc solidarisieren sich mit Schweizer Pflegekräften

Luca Mosberger
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Lo und Leduc solidarisieren sich mit Schweizer Pflegekräften
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Überraschend erschien am Montag ein neuer Song des Berner Rap-Duos. Im Song mit dem Titel «Ei Hand die anderi» appellieren die beiden für mehr Respekt und einen höheren Lohn für Pflegekräfte.

Applaus reicht nicht: Pflegekräfte sind zu wichtig, um sie ungenügend zu bezahlen. In der Schweiz leiden Pflegefachkräfte unter schlechten Arbeitsbedingungen, und dies, obwohl der Beruf sehr streng ist und grosse Verantwortung getragen werden muss. Es verwundert nicht, dass vier von zehn Pflegefachpersonen ihren Job schon nach kurzer Zeit wieder kündigen. Mit der zunehmenden Überalterung der Bevölkerung benötigen wir aber zunehmend mehr Fachkräfte.

Diese Problematik thematisieren Lo und Leduc mit starkem Storytelling. Die bildliche Sprache verdeutlicht die Ungerechtigkeit und das daraus resultierende Leid, welches am Ende nicht nur die Pflegepersonen trifft. Sie erzählen die Geschichte eines Mannes, dessen Mutter mit Atemnot in die Intensivstation eingeliefert wird. Der Mann applaudiert zwar abends auf dem Balkon für das Pflegepersonal, doch dieses braucht eigentlich viel dringender bessere Arbeitsbedingungen. Bei der unbewilligten Demonstration für einen höheren Lohn wird die zuständige Ärztin von der Polizei, die die Demo aggressiv auflöst, verletzt, und kann sich nicht mehr um die Mutter des Mannes kümmern.

 «Handschälle für Läbe rette, Zämeschla für zämestah / Sie e Regle broche u är ihri Hand / Wär isch systemrelevant?»

Auf Instagram unterbreiten die beiden Rapper ihr Anliegen ihren Fans. «Ein sorgloses Leben ist nicht carefree. Wir alle sind irgendwann in unserem Leben auf gute Pflege angewiesen. Diese ist aber unter den heutigen, auf Effizienz getrimmten Arbeitsbedingungen kaum mehr möglich. Das Pflegepersonal arbeitet hart am Limit und die Belastung ist so gross, dass viele den Job wechseln. Am 28. November wird über die Pflegeinitiative abgestimmt. Bitte tut das auch, wenn ihr könnt – weil Applaus nicht ausreicht.»

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