Albuminterview: S.M.D – «Haute Cuisine»
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March
2018

Albuminterview: S.M.D – «Haute Cuisine»

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2018

Albuminterview: S.M.D – «Haute Cuisine»

Albuminterview: S.M.D – «Haute Cuisine»
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Fokussiert, ehrlich und charmant, das sind drei Attribute, die auf S.M.D zutreffen. Der Sohn eines Marokkaners und einer Schweizerin besuchte schon als Kind das Konservatorium in Bern, entwickelte ein ausgeprägtes Gespür für Melodien und releast heute sein Debütalbum «Haute Cuisine». Wir haben S.M.D einige Fragen über seinen Erstling gestellt.

Den meisten Lesern wirst du noch gänzlich unbekannt sein. Stell dich kurz vor.Ich bin Samir (S.M.D) aus Bümpliz in Bern. Seit letztem Sommer mache ich Musik. Davor habe ich als Koch gearbeitet und bin etwas herumgekommen.Welche Vision steckt hinter deinem Debütalbum?Das ist für mich schwer zu sagen, ich habe einfach nach Tagesform gemacht, worauf ich gerade Lust hatte. Da es mein erstes Album ist, hatte ich zu Beginn keine grosse Vision. Ich wollte einfach mal machen. Abschliessend kann ich sagen, dass ich die Vision eher beim Durchhören des fertigen Albums erkennen kann. Oder zumindest die Richtung, in die es gehen könnte.Deine Beats machen die Soundbrothers aus London. Was haben sie für Einflüsse auf dich?Ich hatte unglaubliches Glück, dass ich nach London gehen konnte und zwei so unglaublich kreative Menschen kennenlernen durfte. Die Soundbrothers sind richtige Füchse, was ihr Metier angeht! Die Jungs sterben für den Sound. Einflüsse geben sie mir dadurch, dass wir den Sound als Team kreieren. Natürlich schreibe ich die Texte selbst. Ich konnte jedoch musikalisch und technisch enorm von den Jungs profitieren.

Du arbeitest mit verschiedenen Flows und kombinierst dies mit gesanglichen Passagen. Ist S.M.D ein singender Rapper oder ein rappender Sänger?(Lacht) Das habe ich mich auch schon oft gefragt. Wenn ich dies jetzt hier so definieren muss, dann würde ich sagen, dass ich ein singender Rapper bin. Ich bin nicht der beste Sänger aus meiner Sicht, jedoch reicht es, um meiner Musik den nötigen Vibe mitzugeben.Was sind deine persönlichen Ziele mit dem Album?Ich bin von der Art jemand, der nicht zu viel erwartet... Mein Ziel ist es, gehört zu werden und hoffentlich den Leuten Freude zu bereiten. Alles weitere werden wir dann sehen.Wenn jemand nur einen Song deines Albums hören könnte, welchen würdest du ihm empfehlen?Auf jeden Fall das Outro «Rappanorama». Das ist einer meiner Lieblingssongs, der kommt smooth fürs Auto und bringt Punchline nach Punchline.Das Album «Haute Cusine» gibt's in allen gängigen Stores zum Stream und Kaufen. Gönnt dir!

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