10 CH-Rap Songs, die du beinahe vergessen hättest - Part 2
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2018

10 CH-Rap Songs, die du beinahe vergessen hättest - Part 2

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2018

10 CH-Rap Songs, die du beinahe vergessen hättest - Part 2

10 CH-Rap Songs, die du beinahe vergessen hättest - Part 2
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Wie das so ist mit den Perlen, schlummern sie oft in den weiten Tiefen und offenbaren ihr scheinendes Antlitz nur wenigen Auserwählten. In der zweiten Ausführung haben wir euch erneut 10 Songs zusammengetragen, die dir fast durch die Schweizer-Rap-Lappen gegangen wären.

Didi feat. Layo – «Molotov»

No Basic zu Zeiten, als sie noch Gremlis waren. Didis Raps auf der sphärischen Produktion vermittelt eine Stimmung, die Vorfreude auf den Ausgang an Sommerabenden weckt. Man merkt, dass Layo – der heutige Skinny Stylus – sich auf Trapbeats besser aufgehoben fühlt.Deep feat. Manillio – «Money»

Deep, Teil des Berner 3Hunna6-Kollektivs, und Manillio über das wohl mächtigste Tauschmittel dieser Welt. Dazu relaxte Slow-Mos von den beiden Lebemännern in und auf einem Cabrio im Wald – die passenden Visuals zu einem verträumten Song.Luut & Tüütli feat. Rennie – «Sorgätelefon»

Die Glarner Oldschooler Shpoiz und Bandit mit Sektion Kuchikäschtlis Frontmann Rennie. Ein 15 Jahre alter Track, den du ohne Zweifel auch heute noch hören kannst. Ein urwitziges Songkonzept und eine lockere und selbstironische Umsetzung auf funkigem Boombap-Sound. Sonst noch Sorgen?Mimiks feat. Baba Uslender – «Wild Boy»

Der junge und hässige Mimiks kurz bevor er mit seinem Mikstape die Szene in Sachen Raptechnik auf den Kopf stellte. Ungezogene Bosshaftigkeit und gepflegte Arroganz, selbstverständlich begleitet vom Uslender-Productions-Padre Baba Uslender, und ganz bestimmt nicht ohne den obligaten Doubletime-Part.Milchmaa feat. Toni Lonoce & Hyphen – «Sljiwowitz»https://youtu.be/PUdOu7q8WusDu glaubst, Milchmaa sei dieser bedachte Churer, der zwar technisch einwandfrei, aber stets langsam rappt? Auf diesem balkanisch inspirierten Powerbrett aus dem Jahr 2004 zeigt sich der Allstar von seiner rassigen Seite. Hervorzuheben ist der eingängige Refrain, zu dem jeder Rapper – im besonderen Toni Lonoce – einen herzhaft lustigen Part beiträgt. Geehrt sei der serbische Zwetschgenschnaps, ganz nach dem Motto: «Spass und Fescht statt Hass und Klischee!»Piment feat. Skor – «So Dope»https://soundcloud.com/pimenttbeatzh/so-dope-feat-skor-produced-by-pimentbeatz-2015-freedownloadDer Zürcher Trap-Urheber Piment holt 2015 den Horgener Charakterkopf Skor auf seinen kompromisslosen Beat. Manchmal reichen harte Drums, schnallende Hi-Hats und eine Piano-Line, um konsequent abzutrappen. Wir bestätigen: «So Dope!»PVP – «Ab id Schlacht»

Ein regelrechter Battlesong des Teils der Chlyklass. Damals, als «hässig» noch nicht mit einem Kleiderlabel assoziiert wurde, die Songs aber genauso viel Competition vermittelten. Kamikaze, Razzias und Taxifahrten im Kastenwagen!LUUK feat. Manillio – «Sie wänd»

Das zweite Manilliofeature dieser Liste trifft auf LUUK. Ein klassischer Boombapbeat, Representer-Zeilen und ambitiöse «Ich-hole-mir-die-Welt»-Attitüde. Wir feiern, dass Manillio bereits im Jahr 2013 Luuk ahnte.Glanton Gang – «Outro»

Der abschliessende und letzte Titel des Glanton-Gang-Projekts der Berner Rapper Dezmond Dez und Tommy Vercetti. Sechs minütige Realness auf tragenden Pianoimprovisationen und den wohl trappigsten Perkussion des vier Jahre alten Albums. «Malcom oder Luther, Glanton oder usstige!»Flash Digga - «Stächzäni»

Die Hymne der jugendlichen Promiskuität mit ironisch kritischem Unterton. Die Seuzacher Gruppe sampelte dafür Baker Man von Laid Back und schaffte eine pumpige House-Nummer, für die eine solch eingängige Hook wie geschaffen ist. Ob man’s mag oder nicht – der Beat drückt gut!

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